Cybercrime
Cybercrime

Wie Du Dich schützt

Cybercrime und wie Du Dich schützt

Die Möglichkeiten und Freiheiten des Internets bergen auch Risiken und Gefahren. Diese lauern nicht nur auf zwiespältigen Websites, sondern oft schon beim nächsten Klick.

Schnell Informationen finden, kultige Schuhe ersteigern, über tausende von Kilometern fast in Echtzeit kommunizieren, chatten, spielen, weltweit Kontakte knüpfen und, und, und. Wir können uns ein Leben ohne diese Technologie kaum mehr vorstellen. Neben den vielen positiven Aspekten bringt das Internet aber auch neue Herausforderungen im sozialen Umgang mit sich und es lockt Menschen mit unlauteren, kriminellen Absichten auf den Plan. Schädliche Software, also Viren, Trojaner etc., Hacking, Phishing, Abzockerei, Betrug oder Cybermobbing sind ein paar Stichworte dazu.

Die häufigsten Cyber-Fallen

Der Klassiker unter den Cybercrimes ist Schadsoftware. Seit es Computer gibt, gibt es Viren, Würmer und Trojaner. Schadsoftware verbreitet sich unbemerkt, dringt in den Computer ein und überträgt sensible Daten, oder beschädigt die Programme. Oft versenden sie dann wiederum infizierte Emails. Abzockerei und Betrug über falsche oder echte Webshops häufen sich immer mehr. Ein tolles Angebot, ein günstiges Ferienhaus oder Markenartikel zum Spottpreis. Preis bezahlt, nichts bekommen.

Spam, also unerwünschte E-Mails sind noch immer der Hauptgrund für die Infizierung von Computern durch Schadprogramme. Sie werden auch für Internetbetrug und Datenklau benutzt. Ebenfalls über E-Mails versuchen Kriminelle an Login-Daten zu kommen. Das nennt man Phishing. Besonders gerne versuchen diese an die Daten fürs E-Banking zu gelangen, deshalb warnen Banken immer wieder, keine sensiblen Daten im Internet einzugeben.

Erpressung durch Ransomware kann auch Private treffen. Die eingeschmuggelte Schadsoftware verschlüsselt unautorisiert Daten im System, so dass sie für die Nutzer nicht mehr lesbar sind. Ob Bankdaten, Social Media Passwörter oder private Fotos – die Folgen können für Betroffene verheerend sein. Wer seine Daten wiederhaben will, Lösegeld bezahlen. Lass Dich nicht erpressen und entscheide Dich für eine professionelle Datenrettung! Beim Love-Scamming erschwindeln sich die Täter das Vertrauen ihrer Opfer. Sobald ein Vertrauensverhältnis da ist, bitten sie um Geld, um eine Notlage zu umgehen oder wünschen sich intime Fotografien, mit denen sie ihre Opfer im Anschluss erpressen.

Hirn an!

Wie auf der Strasse gilt im Netz: Ein gesundes Misstrauen schützt vor Betrug. Es lohnt sich also, den Verstand einzuschalten und Vorsicht walten zu lassen. Lieber einmal auf ein top Angebot verzichten, als in die Falle zu tappen. Und: Seriöse Unternehmen fragen sensible Daten nicht über E-Mail an.

Um den Computer vor schädlicher Software zu schützen, ist es wichtig, Betriebssysteme und Anwendungen immer auf dem neusten Stand zu halten. Die Software Updates schliessen Sicherheitslücken. Personal-Firewall überwacht ein- und ausgehende Verbindungen. Eine Antiviren-Software schützt vor schlechter Software. Sie muss aber mindestens einmal pro Woche aktualisiert werden. Die Aktualisierung kann automatisiert werden. Um das Risiko eines Datenverlusts zu minimieren, ist es sinnvoll, regelmässig alle Daten auf einem anderen Datenträger zu sicher. Man nennt dies Backup. Und zuletzt eine zwar bekannte, aber doch oft ignorierte Schutzmassnahme: Wer sich schützen will, soll verschiedene Passwörter für verschiedene Zwecke nutzen und starke Passwörter wählen. Diese bestehen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

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